Freunde
Sie sind für mich das Wichtigste in meinem Leben. Es sind Menschen, die immer für mich da sind und mit denen ich über alles reden kann, egal ob es um schulische, persönliche oder Zukunftsangelegenheiten geht. Wenn man genau überlegt, sind Freunde noch wichtiger als Familie, Lebenspartner, Bettgeschichten oder Kurzzeitbeziehungen. Klar werden jetzt viele protestieren und sagen “mein/e Freund oder Freundin ist mir am wichtigsten und ich würde Alles für ihn/sie geben” Jaaa nee is klar ihr Hochlandzicken… ich glaub es hackt. Nunmal ganz ehrlich, ihr seid eventuell 18 oder 19 und wollt mir was davon erzählen, dass ihr die Liebe eures Lebens gefunden habt. Ich meine, wollt ihr denn keine Abwechslung in eurem Leben? Wollt ihr in einen alltäglichen Trott verfallen, aus dem ihr, je länger er anhält, umso schwerer wieder herauskommt? Das kann doch nicht Bestandteil eures Lebens sein. Es ist klar, dass es hin und wieder Ausnahmen gibt, die meine hochwertige These bestätigen bzw. widerlegen, aber wie gesagt HIN UND WIEDER! und nicht in zwei Dritteln aller Fälle. Seht euch einfach mal um und geht mit offenen Augen durchs Leben und ihr werdet bemerken, dass es auf der Welt oder besser gesagt in eurem näheren oder auch weiter entfernten Umfeld (ich meiner damit nicht einen Radius der von Berlin über Moskau nach Paris verläuft) so viele schöne und charakterlich starkte Menschen gibt. Klar kann niemand davon ausgehen, dass aus all diesen Bekanntschaften mal eine Beziehung wird, aber zumindest eine Freundschaft. Ich für meinen Teil habe mich dazu entschlossen, meinen Freundeskreis auf meinem optischen Niveau aufzubauen und mich von “ehernichtsoschönenmenschenauchwennsienixdafürkönnensonderneinfachdieelterneinen- fehlergemachthaben” weitestgehend fernhalten möchte. Klar, jeder soll machen was er will und auch so aussehen wie er will, jedoch gilt für diese Menschen die 2 Meterregel, die bitte nicht durchbrochen werden sollte. Um auf das eigentliche Thema Freunde zu kommen, habe ich ein paar namenlose Beispiele. Da wären einmal meine vier besten Freundinnen. Zu allen kann ich gehen wenn ich Probleme habe und das Beste dabei ist, dass man dabei 4 unterschiedliche Ratschläge bekommt, wie man an die Sache weiter rangehen sollte. Das kann auf der einen Seite ungemein helfen, auf der anderen jedoch für noch mehr Verwirrung sorgen. Um wieder auf das Aussehen zu kommen. Ich kann keinem Menschen etwas anvertrauen, wenn er mich vom Aussehen her anwidert. Und das ist nunmal bei 85% der Menschen in meinem Umfeld der Fall. Ich möchte hiermit niemanden angreiffen, aber alle die jetzt nachdenken und bemerken, dass sie fast nichts über mich wissen, bzw. meine Probleme nie genannt bekommen haben, denkt mal drüber nach ihr Luschen.
Jetzt mal rein stereotypisch, können Männer und Frauen nur Freunde sein? Ja sie können! Ich bin das beste Beispiel. Mein Freundeskreis besteht zu gleichen Teilen aus weiblichen Gottesschöpfungen und männlichen Mitstreitern. Und alle die jetzt nach oben schauen und sich denken “Haha, der hat jeweils 4 von Beidem” der irrt! Nein wie gesagt, muss sich denn immer gleich alles um Sex drehen. Kann man sich denn nicht einfach nur Wärme geben nur durch geistige Nähe und Verständnis. Klar werden jetzt 80% denken “Schwuchtel” aber hey nein, Spaß kann man auch mit “leidernichtsoschlauen” Menschen haben. Die sind bei solchen Sachen eh besser. Denn wie heißt es doch so schön: “Sex ist die beste Methode eine Freundschaft zu zerstören!”
Wo wir doch gerade beim zerstören von Freundschaften sind, gebe ich euch einen Rat. Diesen Rat möchte ich mit einer kleinen Anekdote/Erzählung/Geschichte/realitätsnahen Story beginnen. Ich habe/hatte/könnte immer noch haben einen sehr sehr guten Freund, der auch mein Bruder hätte sein können, wenn die Laborergebnisse nicht vertauscht worden wären. Wir schworen uns, dass niemals eine Frau zwischen uns stehen würde und wir dem anderen in dieser Hinsicht niemals wehtun würden und teilten Alles, ausser Boxershorts und wie gesagt Frauen. Bis zu einer von mir unüberlegten, kindischen und äußerst selbstgefährdenden Aktion von meiner Seite. Ich werde diese begangene Tat für immer bereuen und niemals wieder gut machen können, jedoch versuche ich, alles so gut wie möglich wieder in den Griff zu bekommen, ohne dabei zu sehr in Selbstmitleid zu verfallen (was mir leider manchmal nicht wirklich gut gelingt). Wir verstehen uns zwar immer noch “okay” aber der “Schwur” von damals scheint nicht mehr zu existieren, denn irgendwie hält sich keiner von beiden dran. Ich möchte damit nicht sagen, dass das alles nicht auch anders hätte laufen können und ihr niemals eurem besten Freund so vertrauen sollt als wäre er euer Bruder. Aber bitte passt auf, dass ihr einen Teil eures Umfelds aus eurer Abschussliste ausgrenzt, um nicht in vertiefte Schwierigkeiten zu geraten.
So far, ich liebe euch und mich!