Heute gab es…
… Zeugnisse, Spaß, Freude, Überaschungen, Essen und natürlich Stress. Ich fang mal mit dem Zeugnis an. Also, ich find mein Zeugnis so “lala” – ist nicht der Reißer, aber wer nichts macht, der hat eben Pech gehabt und muss versuchen es durch eigene Denkleistungen soweit wie möglich zu bringen. Es ist immerhin ein Schnitt von 10,0 den ich durchs Nichtstun erreicht habe. Dabei reißen mich auch noch meine beiden Paradefächer Sport und Darstellendes Spiel mit jeweil 13 Punkten richtig gut raus. Der Rest pendelt sich dann eben auf 9-11 Punkten ein und wird nur noch von 7 Punkten in Mathe untermauert. Ein Fach wie Mathe, macht ab der 8.Klasse sowieso keinen Sinn mehr. Man kann +-* und : rechnen, das sollte mit zusammen mit ein wenig %rechnung vollkommen fürs spätere Leben ausreichen. Wer gerne irgendwelche fiktiven Kurven und gerade näher kennen lernen möchte, sollte sich bei Neu.de in die Gruppe der Kellerkinder eintragen. Notenpunkte sind allerdings nicht das Einzige, was auf den Dingern drauf steht. Leider gibt es da auch etwas das man Fehltage/Fehlstunden nennt. Hm… naja… ich sag mal passiert, dass man mal 3 unentschuldigte Fehlstunden hat. Aber wenn diese “Anhäufung” von negativen Aspekten dann auch noch vor dem gesamten Kurs (ganze 12 Leute) ausgebreitet und immer wieder aufgerollt werden, nur um zu versuchen, dem Schüler klar zu machen, dass er einen Fehler gemacht hat, dann bekommt man wieder einen Grund mehr geschenkt, warum es nicht unbedingt so toll ist, wenn beide Eltern Lehrer sind. Des Weiteren folgte nach der Ausgabe der Zeugnisse noch ein vielversprechendes Einzelgespräch, durch welches sich meine Einstellung zum Lernen und Leben komplett gewendet hat und ich von nun an ein viel “besserer Mensch” bin. Oh man ey, was denken die sich eigentlich immer, mich mit sonem scheiss provozieren zu müssen… Ist doch echt nur noch ein Witz. Jede Woche kommt irgendeine pädagogisch wertvolle Fachlehrkraft zu mir an und versucht mir zu erzählen wie ich was besser machen kann und was ich an meiner Einstellung ändern sollte, um später mal nicht mit gar nichts dastehen zu müssen. Liebe Lehrer, das werde ich nicht, denn glaubt mir, ich habe ja immer noch mich und das reicht mindestens noch mein Leben lang. Nachdem nun endlich fast alle Gespräche und Standpauken durch irgendwelche Lehrkörper beendet waren, fuhren wir ins nahegelegene Polen um dort einige der landestypischen Spezialitäten zu uns zu nehmen. Auf dem Speiseplan standen Pizza und Sandwiches, welche wir mit und Cola und Bier hinunterspühlten. Alles in Allem kann man vom Tag bisher behaupten, dass er sehr chillig war und nun im Casino und Kamea abgerundet wird. Lasst uns unsere Ferien feiern, die sage und schreibe 24 Stunden lang sind und glücklicherweise mit einem Wochenende in Verbindung stehen. Hurra…